Warum ich Marketing für Handwerker mache

Dienstag, 25. März 2025

Wie so oft im Leben ist es ein Zufall, der eine neue Richtung einleitet. Schon seit über 25 Jahren bin ich im Marketing tätig. Aber mich auf Handwerker zu konzentrieren, kam erst sehr spät. Der Auslöser? Ein Kunde – ein etablierter Handwerksbetrieb.

Der Kunde wandte sich an mich, weil er keinen roten Faden in seinen Marketingaktivitäten sah. Er hatte das Gefühl, dass er sich mit seiner bis dahin begleitenden Agentur im Kreis drehen würde. Also setzte ich wie immer einen Workshop an, bei dem das bisherige Marketing reflektiert wurde. Und dabei wurden zwei Dinge deutlich:

  • Die bisherige Agentur war gar keine Marketingagentur. Es waren reine Grafiker. Sie verstanden ihr Handwerk in Design und Werbung, das auf jeden Fall, aber das Fundament, auf dem alles in der internen und externen Kommunikation aufbaut – eine Marketingstrategie nämlich – fehlte komplett. Der Effekt war, als wolle man ein Haus ohne Bauplan errichten, und darüber hinaus zuerst Maler und Tischler zur Baustelle rufen.

Vielen ist nicht bewusst, dass Marketing und Werbung zwei verschiedene paar Schuh sind und kommen dadurch in Situationen wie mein Kunde.

  • Die Grafiker verstanden viel von ihrem eigenen Handwerk, aber leider nichts von Marketing und Kommunikation. Für sie war ein Handwerksbetrieb ein Kunde wie jeder andere – egal ob Hotel, Autohaus oder Sportgeschäft.

Über Umwege zum Marketing für Handwerker

Genau dieser zweite Punkt brachte mich zum Nachdenken: Warum eigentlich nicht auf Handwerker spezialisieren? Durch das Studium der Holzwirtschaft hatte ich schon viel mit technischen Zeichnungen, Verfahrenstechnik, Maschinen und natürlich mit dem Werkstoff Holz zu tun. Um mir das Studium leisten zu können, arbeitete ich fast sieben Jahre im Gartenlandschaftsbau. Zuerst wurde ich nur für Pflegearbeiten eingesetzt. Als ein Mann bei den Steinsetzern ausfiel, kam ich dort hin. Zum Schluss hatte ich meinen eigenen Trupp und legte komplette Gärten an. Mit dem Ende meines Studiums endete auch meine Zeit im Gartenlandschaftsbau. Als Quereinsteiger kam ich ins Marketing, wurde Marktforscher und war später für die Entwicklung von Strategien verantwortlich. Doch irgendwann war mir das alles zu abgehoben und ich stieg aus dem Marketing aus. Ich gründete meine eigene Gartenlandschaftsbaufirma. Ein Unfall allerdings zwang mich, wieder ins Marketing zurückzukehren. Damals dachte ich noch: „Wozu braucht Handwerk Marketing? Es läuft doch.“ Die Auftragsbücher waren voll, und für so etwas Abgehobenes wie Marketing hatte doch eh keiner Zeit.

Marketing ist für Handwerksbetriebe heute unverzichtbar

Das war auch lange Zeit so. Aber der Wind hat sich in den vergangenen Jahren gedreht. Es wird gespart, Förderprogramme laufen aus und auch die Anzahl der Mitbewerber ist in den letzten Jahren gestiegen. Man kann es drehen und wenden wie man will: Man muss sich heute aktiv um Kunden bemühen, damit der Betrieb auch morgen noch eine Zukunft hat. Und genau hier setze ich an:

  • Klare Positionierung – Was macht dich, was macht deinen Betrieb einzigartig? Warum sollte ein Kunde genau dich wählen?
  • Starke Marke aufbauen – Damit Kunden und Bewerber auf dich aufmerksam werden.
  • Sichtbar werden – Online sowie offline, einfach, klar und ohne Firlefanz

Fakt ist in unserer schnelllebigen Zeit: Auch ein Handwerksbetrieb muss auf Marketing setzen– er braucht eine Strategie, einen Plan und jemanden, der ihn bei der Umsetzung dieser Punkte begleitet, bevor beispielsweise ein Firmenwagen foliert oder das erste Inserat geschaltet wird. Deswegen bin ich der richtige Partner fürs Handwerk!

Ob es sich auszahlt? Ja! Mittlerweile ist mein Kunde wieder auf Kurs und hat einen roten Faden, an dem wir uns für seine Vermarktung orientieren. Wir haben ein festgelegtes Jahresbudget, klare Zielgruppen und definierte Maßnahmen, die wir bei Bedarf anpassen. Die ersten Erfolge sind bereits sichtbar.

Am Ende zählt doch nur eins: Bestehende Kunden halten – und neue gewinnen. Für den eigenen Betrieb. ern dabei.